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Razzia im »Artemis«: Großeinsatz und nichts dahinter?

Anschuldigungen gegen die Betreiber erwiesen sich als nicht haltbar

Der innenpolitische Sprecher Hakan Taş erklärt:

Der Großeinsatz von Polizei und Staatsanwaltschaft im »Artemis« am 13. April bedarf der umfassenden Aufklärung. Der Verdacht steht im Raum, dass hier erneut auf dem Rücken der Polizeikräfte Wahlkampf für die CDU gemacht werden sollte.

Nach den vorliegenden Informationen blieb die medienwirksame Maßnahme, bei der der Innensenator persönlich anwesend war, ohne jedes Ergebnis. Die Anschuldigungen gegen die Betreiber erwiesen sich im Nachhinein als nicht haltbar. Insbesondere die Tatsache, dass die mit dem Großbordell intensiv befassten Ermittler des LKA und der Finanzverwaltung offenbar nicht in die Planung des Einsatzes einbezogen wurden, wirft Fragen auf. Weiß die eine Hand hier nicht, was die andere tut?

Ich habe hierzu eine umfangreiche schriftliche Anfrage ( siehe Anhang) an den Senat eingereicht und erwarte von Innensenator Henkel und Justizsenator Heilmann Aufklärung.